Nach 9 Jahren Gebet: was ist passiert?

Die acht Volksgruppen der Tivoid-Akwaya (Kamerun) sind schon seit neun Jahren auf der Gebetsliste der bibellosen Völker. Was ist unterdessen passiert?

  • In vier der acht Sprachgruppen wurde gearbeitet, nämlich in Ugare, Iceve, Ipulo und Iyive. Diese vier Sprachgruppen haben nun ein Alphabet, ein Sprachkomitee und erste schriftliche Texte oder Geschichten in ihrer Sprache.
  • Dazu gibt es viele linguistische Analysen und Einsichten.
  • Unter den Iceve und Ipulo haben schon einige angefangen, in ihrer Sprache zu lesen und zu schreiben.
  • Es gibt mehr Gläubige und Wachstum im Glauben.
  • Seit fünf Jahren führt eine Strasse in das Gebiet, und ein Telefonnetzwerk versorgt die Stadt Akwaya und die Umgebung.

Die anderen vier Sprachen sind weiter entfernt vom Team und haben daher noch gar keine Spracharbeit.

2016 entschied das übergeordnete Komitee für Bibelübersetzung, statt mit schriftlicher Bibelübersetzung zuerst mit mündlichen Bibelgeschichten zu beginnen. Diese werden von ausgebildeten Geschichtenerzählern gelernt und weitererzählt. Das Iceve-Team hat bereits an mehreren Workshops teilgenommen, und die drei Geschichtenerzähler beherrschen bereits 19 Geschichten. Im November 2017 fand ein weiterer Workshop für die anderen drei Sprachgruppen statt.

(Karte nach Ethnologue.com)