Sprachdaten sammeln in Kamerun

Wo
Kamerun

Wie lange
3 Monate

Was ich suchte
Einen Einblick in die Arbeit von Wycliffe und in den Alltag von langjährigen Mitarbeitern einer christlichen NGO.

Was ich fand
Ein faszinierendes, komplexes Land; wertvolle, sehr vielfältige Arbeit von Wycliffe; Menschen, die mich in meinem (Glaubens-)Leben stark inspirieren.

Das Schönste an meinem Einsatz
Neben der herzlichen Gastfreundschaft der Wycliffe-Leute vor allem die Zeiten, die ich mit den Menschen im Dorf verbrachte:

  • die Gespräche über Gott und die Welt (und Europa) im Rundhaus des Dorfchefs,
  • Mandelkernen-Schälen mit alten Frauen, mit denen ich aufgrund meiner fehlenden Ugal-Sprachkenntnisse nicht kommunizieren konnte, oder
  • die Zeiten im kleinen Wohnzimmer der Nachbarn zusammen mit mindestens zwanzig anderen „Bekannten“, während ich darauf wartete, dass mein Laptop fertig aufgeladen war.

Auf das hätte ich verzichten können
Reiseübelkeit!

Was ich im Glauben gelernt habe
Dass geistliche Themen und Bibelstellen, die ich als europäischer Christ eigentlich meist überlese, für die Gemeinde in Kamerun im Alltag top relevant sind.

Ein Bibeltext, der besonders zu mir gesprochen hat
„Hier ist ein kleiner Junge mit fünf Gerstenbroten und zwei Fischen. Doch was nützt uns das bei so vielen Menschen?“ (Johannes 6,9)

Warum ich einen Einsatz mit Wycliffe nur weiterempfehlen kann
Für Leute, die bis anhin nichts mit Spracharbeit am Hut hatten: durch den Einblick in die Spracharbeit von Wycliffe lernst du ein Land so kennen, wie es sonst nicht so einfach möglich ist. Faszinierend!