Die Bibel tut gut

Immer wenn Gottes Wort im Alltag ernst genommen wird, befreit seine Wahrheit die Menschen von lebensfeindlichen Aspekten ihrer Kultur, auch heute!

Die Übergabe des Neuen Testaments auf Barai in Papua-Neuguinea fand 1995 statt. Das Übersetzerehepaar fragte sich damals, ob sich die Barai auf Gottes Wort einlassen und seine Lehre in die Praxis umsetzen würden. Bibelstudienkurse für Pastoren wurden angeboten, in denen es darum ging, wie man die Bibeltexte im Alltag anwendet. Ihre «Macheten wurden geschärft» zum Predigen. Schnell geschahen Veränderungen:

Keine Selbstmorde mehr. Wer wegen eines Fehltritts vor Scham überwältigt war, sah oft keinen andern Ausweg als Selbstmord. Seit der Erweckung im Jahr 1999 gibt es keine Selbstmorde mehr!

Der Zauberei abgesagt. Früher griffen die Barai zu verschiedenen Formen von Zauberei, um sich zu schützen oder um im Leben weiterzukommen. Nachdem sie Gottes Wort studiert hatten, verbrannten sie feierlich ihre magischen Amulette. Sie fürchten sich auch nicht mehr vor ihren früheren Feinden, dem Nachbarvolk der Musa, die schon immer gegen sie gezaubert hatten. Unterdessen sind nämlich viele Musa gläubig geworden, denn die Barai haben ihnen das Evangelium weitergegeben!

Frauen bringen sich ein. In der Vergangenheit hatten die Frauen nur wenige Möglichkeiten, sich in der Kirche und der Gemeinschaft einzubringen. Heute wissen die Barai-Männer, dass auch Frauen von Gott begabt und berufen sind, mit anzupacken für das Allgemeinwohl.

Junge Mitarbeiter mit einem dienenden Herz. Einige der jüngeren Barai liessen sich von Gott rufen und wurden Krankenpfleger und Lehrer in den Dörfern.

Diese und viele andere gewaltige Veränderungen fanden statt, weil Gottes Wort mächtig ist!

(Quelle: Belinda Fox, Foto: Kinder mit dem «Schwert des Geistes», d.h. Gottes Wort, während den Feierlichkeiten des Bibeltages)