Nachrichten zum Gebet: Nzakara

September 2018

In der Zentralafrikanischen Republik ist zurzeit Ruhe, aber die Lage ist immer noch unsicher. Viele Nzakara sind ins Nachbarland (DR Kongo) geflüchtet. Trotzdem haben die Bibelübersetzer weiter­gearbeitet.

In den vergangenen 12 Monaten ist viel passiert. Der Übersetzer Eli nahm in Kamerun am i-Delta-Kurs teil, ein Ausbildungsgang für Bibelübersetzer. Unterdessen arbeiteten die übrigen Übersetzer an der Einleitung zum Markusevangelium, zum 1. und 2. Brief an die Thessalonicher, zum Hebräer- und zum Jakobusbrief und erstellten den ersten Entwurf des Johannes­evangeliums. Ausserdem wurden 80 Leseanleitungen gedruckt für jene Nzakara, die Französisch lesen können, nun aber ihre Muttersprache lesen lernen.

Dann hat das Team den 1. Korinther übersetzt und an einem Kurs über die Herstellung von Wörterbüchern teilgenommen. In der Folge hat das Team eine App mit dem Wörterbuch erstellt. Zudem wurde eine zweite Leseanleitung für Gemeinde­verantwortliche erarbeitet und zur Verfügung gestellt.

Der Analphabetismus unter den Nzakara ist hoch (81% bei den Frauen auf dem Land). Innerhalb des Projekts möchte man ein Alphabetisierungsprogramm beginnen, doch müssen dafür erst die Finanzen gefunden werden.

Zum Danken

  • für das Neue  Testament, das trotz schwieriger Umstände bald fertig ist;
  • für die Geburt einer weiteren Tochter in der Familie eines Übersetzers;
  • für das Wörterbuch, das vielen eine Hilfe sein wird;
  • für seinen Schutz für die Übersetzer und ihre Familien.

 

Zum Bitten

  • für einen dritten Übersetzer zur Verstärkung des Teams;
  • dass Gott das Volk darauf vorbereitet, sein Wort zu lesen, zu hören, zu lieben und in die Praxis umzusetzen;
  • für die Gesundheit der Übersetzer und ihrer Familien;
  • für Frieden und für die Friedensstifter in der Zentralafrikanischen Republik, auf allen Ebenen und in allen Bereichen;
  • dass die Nzakara, die in die Demokratische Republik Kongo geflohen sind, zurückkehren und wieder normal und sicher leben können.