Hilfe nach dem Tsunami

Wie ging es weiter nach dem verheerenden Tsunami in Sulawesi (Indonesien) im September 2018?

Der Schaden war gross:

  • 94 Kirchen wurden zerstört.
  • Ca. 100 Personen werden noch vermisst.
  • Mehr als 2000 Menschen starben (staatliche Statistiken).
  • Viele Häuser von Gemeindemitgliedern wurden zerstört.
  • In einigen Gebieten war der Transport wegen der beschädigten Strassen und Flugplätzen extrem schwierig.

Die einheimische Organisation für Bibelübersetzung, Kartidaya, dankt den Spendern für die grosse Hilfe, die sie für die Notleidenden bekommen hat:

Wir sind sehr dankbar für die Art und Weise, wie Gott in euch und durch euch wirkt. Die Not, die das Erdbeben und der Tsunami gebracht haben, brachen uns das Herz. Ihr habt uns gestärkt, weil ihr nicht nur mit uns getrauert habt, sondern euch auch dafür entschieden habt, die Menschen in Not zu unterstützen. (Helma Siahaan, Sprecher für das Kartidaya-Hilfsprogramm)

Die Spenden haben dazu beigetragen, die lebenswichtige Versorgung zu sichern und den Wiederaufbau zu beginnen. Innerhalb von zwei Wochen nach dem Tsunami konnte das Team  von Kartidaya Grundnahrungsmittel (Reis, Nudeln, Zucker, Milch und Fischkonserven) und Zeltplanen zum Schutz vor Sonne und Regen verteilen. Diese provisorischen Unterkünfte wurden nicht nur für den Wohnungsbau, sondern auch für Gottesdienste und Schulen genutzt.

Weitere Spenden dienten dem Wiederaufbau von Kirchen (siehe Foto) und der Unterstützung der Bibelübersetzer (insgesamt 16, darunter die Moma- und Tado-Mitarbeiter) und Projektleiter vor Ort. Kartidaya hat dabei mit drei Kirchen zusammengearbeitet, der Heilsarmee, der GPID (der protestantischen Kirche Donggala) und der GKST (der protestantischen Kirche in Zentral-Sulawesi). Insgesamt wurden über 60 000 $ gespendet.

Mit Gott erlebt

Ein Pastor berichtet: Unser Gebiet ist als terroristische Region bekannt. Es ist sehr schwer, mit Ungläubigen über Jesus zu sprechen. Wir schliessen während der Gottesdienste immer die Türen und stellen keine Lautsprecher auf, weil viele aus der Mehrheitsreligion gegen die Verkündigung des Namens Jesus sind. Aber wegen dieses Erdbebens … gibt es keine Türen oder Mauern, die die Nachricht von Jesus behindern. Wir dürfen auch Lautsprecher frei benutzen.

 

Quelle und Foto: wycliffe.org.uk