Das Bebelibe-Projekt während der Corona-Krise

April 2020

Trotz Coronakrise arbeiten die Übersetzer weiter; allerdings muss der ausländische Berater ihnen nun via Internet bei der Textauslegung helfen. Nestor schrieb: „Wir haben mit der Übersetzung des Jakobusbriefs begonnen. Wir machen auch die Übungen mit dem Übersetzungshandbuch weiter und sind bei Kapitel 22 angelangt. Im Programm „Bibelkunde“, das die Bibel in einem Jahr durchgeht, sind wir bei 3. Mose 23 und Psalm 57 angelangt.“

Die Arbeitsgruppe für die Schlüsselbegriffe der Bibel muss nun leider pausieren. Am 7. März konnten sie noch verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten des Begriffs „Altar“ diskutieren. In der Apostelgeschichte kommt dieses Wort vor, aber bei den Bebelibe nicht! Sie bauen nämlich keine Altäre für die Opfer ihrer traditionellen Religion. So wurde nach passenden Ausdrücken gesucht, einer davon bedeutet wörtlich „kleine Terrasse des Opfers“.

Am 4. April hätte die Arbeitsgruppe mit der Übersetzung des Wortes „Herr“ weitergemacht. Dieses Treffen musste abgesagt werden. Bitte beten Sie für unsere Glaubensgeschwister in Benin. Möge der allmächtige Gott seine Kinder, alle Schlüsselpersonen und die Behörden des Landes schützen. Mögen durch die Krise viele in ihrem Glauben und Zeugnis gestärkt werden.

Zum Danken

  • für den Fortschritt der drei Übersetzer und ihren Eifer, trotz der Umstände an der Übersetzung weiterzuarbeiten;
  • dass der Kontakt zu den Übersetzern per Internet auch während der Isolation aufrechterhalten werden kann.

 

Betet dafür,

  • dass Gott die Übersetzer und ihre Familien schützt, leitet und ermutigt;
  • dass die Coronakrise keinen Bereich des Übersetzungsprojekts behindert. Im Gegenteil, diese Pandemie möge dazu dienen, dass alle in ihrer Beziehung zu Gott und auch die Beziehung aller Kirchen zueinander gestärkt werden;
  • dass Gott auch die anderen Schlüsselpersonen des Projekts bewahrt und in allen Belangen führt.