Beten für Sulawesi

Am 27. September bebte die Erde bei der Insel Sulawesi mit einer Stärke von bis 7,5. Dazu entstand ein bis 6 Meter hoher Tsunami. Das Beben und die Flutwelle richtete sehr grossen Schaden an. Während der darauf folgenden Woche kam es mehrmals täglich zu Nachbeben. Laufend fand das Rettungsteam weitere lebende und tote Menschen unter den Ruinen von Gebäuden.

Die Kirche, mit denen die Übersetzungsprojekte zusammenarbeiten, ist stark betroffen: viele Mitglieder sind gestorben, andere werden noch vermisst. Das Ausbildungszentrum der Kirche stürzte ein und begrub 100 Menschen unter sich. Darunter waren 30 Kinder, die an einem Ferienlager teilnahmen.

Die Sicherheit in der Gegend ist zurzeit nicht gewährt. Aus Geschäften und Minimärkten werden Lebensmittel gestohlen, dazu gibt es Strassenräuber. Die Kommunikation ist ebenfalls erschwert.

Die Übersetzerteams für die Moma und Tado sind bei ihren Familien und zum Teil aus der Gegend evakuiert worden. Es wird mehrere Wochen dauern, bis die Arbeit wieder aufgenommen werden kann.

Beten wir für die Menschen, dass sie Gottes Hilfe und seine Ermutigung erfahren. Wer den Menschen mit Spenden helfen möchte, kann es zum Beispiel über Medair tun.