Lebensbrot für alle

Mehr als eine Milliarde Menschen hat noch keinen Zugang
zur ganzen Bibel in ihrer Sprache.

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beitragen, dass alle Menschen eine Bibel in ihrer Sprache bekommen.

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Es gibt viele Möglichkeiten … (die Stellen sind auch auf mission.ch und auf Livenet).

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Beten Sie lieber mit anderen zusammen? Dann ist eine Wycliffe-Gebetsgruppe der richtige Ort für Sie. (mehr …)

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Beten Sie gerne regelmässig für unsere Arbeit? Dann abonnieren Sie unsere Gebetspause und erhalten so alle zwei Wochen ein E-Mail mit Gebetsanliegen.

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Völker zum Gebet

Wollen Sie für ein Volk ohne Bibel beten? Mit unserer Gebetsinitiative «Völker ohne Bibel» verleihen Sie der Bibelübersetzung Rückenwind.

Rund 165 Millionen Menschen in über 1700 Sprachen warten noch darauf, dass Gott auch ihre Sprache spricht. Mit der Gebetsinitiative «Völker ohne Bibel» wollen wir mithelfen, dass das bald geschieht. Wer sich meldet, um für ein oder mehrere Völker ohne Bibel zu beten, erhält alle drei Monate spezifische Gebetsanliegen der ausgewählten Völker. Machen Sie mit? Verantwortlich für die Koordination ist unsere Gebetskoordinatorin (E-Mail).

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Für Alphabetisierung

Die Anzahl Analphabeten weltweit wird auf 758 Millionen Erwachsene geschätzt, worunter vor allem Frauen sind. Alphabetisierungsprogramme unterstützen nachhaltige Entwicklung, indem sie Menschen Zugang zu Bildung in ihrer Muttersprache ermöglichen.

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Für Übersetzung spenden

Für die geistliche Reife und das Wachstum der Kirchen ist die Bibel in einer verständlichen Sprache unumgänglich. Ohne dieses solide Fundament sind Christen und ganze Kirchen geistlich arm.

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Für Mitarbeiter spenden

Das Einkommen der Wycliffe-Mitarbeiter wird durch Spenden von Freunden und Kirchen finanziert. Der Betrag wird individuell gemäss den Bedürfnissen jedes Mitarbeiters errechnet.

Lernen Sie einige unserer Mitarbeiter hier kennen.

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Patenschaft

Was wir tun

Viele Etappen führen zum Ziel.

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Alphabetisierung
„Ich kann lesen!“

„Endlich bin ich dabei! Was mich besonders freut: Ich habe meinen Namen auf der Liste der Stimmberechtigten gefunden! Früher musste ich immer meine Kinder fragen oder andere Leute. Heute gehöre ich zu denen, die lesen, schreiben und zählen können. Ich bin so froh!

Bevor ich mich für die Leselernklasse einschrieb, konnte ich das Alphabet meiner Sprache nicht und wusste nicht, was ich mit einem Buch oder mit einem Hausaufgabenheft tun sollte. Es war unmöglich für mich, weil ich ja seit meiner Kindheit nicht mehr zur Schule gegangen war. Am Anfang des Kurses war das Schreiben eine grosse Herausforderung für mich, es tat weh, den Kugelschreiber zu halten! Aber allmählich habe ich es gelernt, einen Buchstaben nach dem andern, und nun kenne ich das ganze Alphabet und kann lesen!“

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Alphabetisierung ist …
Wie macht man das?

Was braucht eine Sprachgemeinschaft? Was will sie lernen und wissen? Diese Fragen stellen sich Leute, die im Schulwesen und in der Entwicklungsarbeit tätig sind: Kirchen, Regierungsbeamte, Mitarbeiter von NPOs (Nonprofitorganisationen). Eine Sprachgemeinschaft möchte

  • ein Alphabet für ihre Sprache,
  • Lehrmittel für ihre Sprache (dabei ist zu beachten, dass die Menschen schon mehrere andere Sprachen sprechen),
  • Lehrer für den Unterricht in der eigenen Sprache,
  • vorhandene Technologien nutzen, um Sprachmaterialien herzustellen,
  • dass die Menschen ihre eigene Sprache lesen und schreiben lernen.

Das Ziel sind Alphabetisierungsprogramme, die den Sprachgemeinschaften helfen, ihre Sprache zu benutzen und sie zu bewahren. Für die Primarschule braucht es Schulmaterial, das auf die Mehrsprachigkeit der Kinder Rücksicht nimmt.

Was bringt’s?

Wenn die Menschen in ihrer Sprache lesen und schreiben können,

  • steigt die allgemeine Gesundheit,
  • geht die Armut zurück,
  • steigt das Selbstbewusstsein der Menschen: Sie finden ihre eigene Stimme.
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Bibelübersetzung
Übersetzungsperlen

Hier finden Sie Geschichten und Artikel rundum das Übersetzen der Bibel.

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Übersetzen ist …
Was heisst „genau übersetzen“?

Alle wollen eine genaue Bibelübersetzung, und das aus gutem Grund, schliesslich handelt es sich um Gottes Wort. Nur, was heisst „genau“ konkret? — „Genau“ wird meist mit „wörtlich“ in Verbindung gebracht. Eine genaue Übersetzung ist möglichst nahe am Urtext. Leider ist die Situation etwas komplizierter, wie folgende Beispiele zeigen (ich berichte von der Bibelübersetzung auf Tussian, an der ich selber mitgearbeitet habe und darum die Problematik recht gut kenne):

  • Jakobs kaltes Herz: Als Josephs Brüder ihrem Vater berichteten, dass Joseph noch lebte, blieb Jakobs Herz „kalt“; mit anderen Worten, er zeigte keine Emotionen, „denn er glaubte ihnen nicht“ (1. Mose 45,26).
    Auf Tussian bedeutet „ein kühles Herz“ haben aber etwas völlig anderes: „Ich habe ein kühles Herz“ heisst „ich bin zufrieden“. Eine wörtliche Übersetzung von 1. Mose 45,26 würde Jakob ein Gefühl zuschreiben, das er ganz bestimmt nicht empfand.
  • Jesus heilte einen Mann mit einer verdorrten Hand (Mt 12,10). Mit „verdorrter Hand“ wird eine Körperbehinderung bezeichnet; irgendwie konnte dieser Mann seine Hand nicht normal gebrauchen.
    Auf Tussian ist ein Mensch mit einer „verdorrten Hand“ ein geiziger Mensch…
  • Im Griechischen wird Jesus sehr oft mit Namen genannt. Ich könnte jetzt nicht genau sagen, was der Effekt dieser Namensnennung im Griechischen ist, aber auf Tussian wird die Hauptfigur in einer Geschichte wenn immer möglich einfach mit dem Pronomen (“er“, „sein“, …) bezeichnet. Würde auf Tussian immer wörtlich von „Jesus“ gesprochen, würde damit (implizit) ausgedrückt, dass Jesus eine unwichtige Nebenfigur ist.

Fazit: Wer genau übersetzen will, übersetzt oft gerade nicht wörtlich. — Und weil Übersetzen solche (und viele weitere) Überlegungen mit einbeziehen muss, ist es eine derart spannende, herausfordernde und auch zeitaufwändige Angelegenheit.

Hannes Wiesmann

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Bibelgebrauch
Die Bibel in Aktion

Die Bibel gehört in den Alltag hinein. Um Menschen, die kaum Bücher kennen, dabei zu helfen, gibt es viele Möglichkeiten:

  • Hörbibeln,
  • Filme,
  • die biblischen Geschichten in der chronologischer Reihenfolge.

Bibelgebrauch bedeutet die Wahrheiten und die Leitlinien der Bibel in der konkreten Situation anzuwenden. Beispiele:

  • Wie kann man Menschen mit Kriegstrauma helfen?
  • Wie antwortet die Kirche auf AIDS/HIV?
  • Was lerne ich aus der Bibel für meine Beziehungen (Frau, Kinder und Freunde)?

Dazu gehören auch Seminare, in denen die Teilnehmer lernen, wie sie Gott in der eigenen Sprache, mit ihrer eigenen Musik und ihren eigenen Tänzen loben können.

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Die Bibel brauchen ist …
„Was für ein Lied!“

«‹Wo hast du dieses grossartige Lied her? Das ist ja ein Lied nach unserem Brauchtum!› rief meine Frau begeistert. Ich hatte ihr beim Frühstück mein neues Lied vorgesungen. Am Abend vorher hatten wir wieder einmal keine Elektrizität. So ging ich früh zu Bett und stand am nächsten Morgen auch früh auf. Ich las Psalm 42,4-6 und übersetzte ihn in meine Sprache. Dazu erfand ich eine Melodie, und so entstand das Lied.

Das Ganze haben wir im Ethnomusik-Kurs gelernt. Dort untersuchten wir, was für Lieder wir bei uns in den Bergen von Zentralasien jeweils singen. Wie sieht ein typisches Lied von uns aus? Nachdem ich das herausgefunden hatte, konnte ich den Text von Psalm 42 als Gedicht schreiben und eine passende Melodie dazu ausdenken.» Dies erzählt Timur, ein einheimischer Sänger einer beliebten Volksmusikgruppe.

Im erwähnten Kurs ging es darum zu lernen, wie man Lieder mit biblischem Inhalt schreibt. Timur und sein Volk hatten noch keinen einzigen Bibeltext in ihrer Sprache, denn ihre Gegend ist sehr schwierig zu erreichen. Während des Kurses schrieben die Teilnehmer, die aus verschiedenen Volksgruppen kamen, Lieder zu Bibeltexten nach der Art und Weise ihrer eigenen Lieder.

Timur dichtete in den Monaten danach noch viele weitere Lieder. Es sind die ersten Bibeltexte in seiner eigenen Sprache. Die Lieder sind wunderschön und wurden sofort sehr bekannt und beliebt.

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Die Bibel ist nur ein Buch – bis man die Botschaft darin versteht und verändert wird. Die Frage ist nicht: «Gibt es die Bibel in meiner Sprache?», sondern: «Brauche ich die Bibel in meiner Sprache?»

Stellen Sie sich vor: Anweisungen für die Medikamente Ihres Kindes, Kaufvertrag Ihres Grundstücks, Ihre Lohnabrechnung – und Sie verstehen nichts, denn Sie können nicht lesen. Auch der Brief von Ihrem Freund aus der Ferne und die Bibel, Gottes Wort, ist für Sie verschlossen …

Die Bibel wird in die vielen Sprachen vor Ort übersetzt, das heisst in die Muttersprache der Leser, damit sie auch verstehen, was sie lesen! Die Übersetzung soll klar, natürlich und eine treue Wiedergabe des Ausgangstextes sein.

Mission-Net Kongress

bike+hike: 200 machten mit

bike+hike4bibles 2017 war ein schöner Tag: überraschend gutes Wetter, über 60 Teilnehmer und ein gemütliches Mittagessen auf dem Robert-Walser-Platz. Dank rund 150 Sponsoren können nun gegen 9000 Franken nach Afrika (Kamerun und Tansania) geschickt werden. Wir danken allen für ihr Engagement, zu Fuss, auf dem Velo oder mit dem...

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