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Vision 2025 - die Hintergründe

Mehr als 2400 Sprachen haben bis heute Zugang zur Bibel oder zumindest Teilen davon erhalten -- und Wycliffe konnte bei einem stattlichen Anteil davon mitbeteiligt sein. Das erfüllt uns mit Dank!

Zwar werden nicht alle auf der Welt gesprochenen Sprachen eine eigene Bibelübersetzung brauchen. Zurzeit gehen wir davon aus, dass für weitere 2040 Sprachen noch ein Übersetzungprogramm starten sollte. Für diese 2040 Völker ist ein Übersetzungsprogramm der einfachste und schnellste Weg, um den Menschen das Evangelium in seiner ganzen Tiefe und seinem ganzen Reichtum zugänglich zu machen.

Wie lange sollen sie noch warten?

Auf der internationalen Konferenz von Wycliffe im Jahr 1999 waren die Delegierten tief betroffen über die Erkenntnis, dass es (damals) noch 150 Jahre dauern würde, bis in allen Sprachen ein Projekt begonnen ist. Nach viel Diskussion und Gebet wurde die Vision 2025 verabschiedet.

«Neuen Wein in neue Schläuche!»

Die Vision 2025 steckt ein hohes Ziel! Von Anfang an war klar: Wir werden es nicht dadurch erreichen können, dass wir einfach mit grösserem Einsatz arbeiten. Wir würden sowohl unsere Methoden als auch unsere Einstellung zur Arbeit verändern müssen. Partnerschaft und Ausbildung müssen dafür ein noch grösseres Gewicht erhalten, als dies bisher schon der Fall war. Das Wichtigste aber ist anhaltendes Gebet. Nicht umsonst heisst es in der Einleitung zur Vision 2025: «Unter Bekräftigung unseres Vertrauens auf Gott, der das Unmögliche möglich macht». Viele grosse und kleine Wunder werden notwendig sein, damit  wirklich bis zum Jahr 2025 in allen Sprachen, in denen es notwendig ist, ein Übersetzungsprojekt in Gang kommt.


Mehr zum Thema (englisch).

Bibelübersetzung wertet die Sprachen auf

Wenn ich den Leuten von der Bibelübersetzung erzähle, freuen sie sich, weil etwas Geschriebenes in ihrer Sprache erhältlich ist. Das beweist, dass ihre Sprache wichtig ist.

Pastor Trabonjy, Madagaskar