Interview mit Christoph Müller, Bibelübersetzer
Christoph, was hat dich bewogen, in diese Arbeit einzusteigen?
Meine Liebe zum Wort Gottes und meine persönliche Begabung, Sprachen zu lernen. Später habe ich während der Arbeit auch noch einen grossen Hang zur hebräischen Sprache entdeckt, und das soll nun meine Spezialität werden.
Wie hast du dich dafür vorbereitet und ausgebildet?
Ich habe Theologie studiert und war 10 Jahre Pfarrer. Wie viele andere, hatte ich direkt nach der Matura das Studium begonnen und war, als ich Pfarrer wurde, noch sehr jung. Nach dem Studium dachten meine Frau Ruth und ich zunächst, in die Mission zu gehen. Ich fragte einen älteren Missionar, ob er das eine gute Idee fände. Der sagte, nein. Ich solle zuerst unter Leuten meiner eigenen Kultur tätig sein, und erst wenn ich etwas weniger unerfahren geworden sei, mit Menschen einer fremden Kultur zusammenarbeiten. Auf die linguistische Seite der Arbeit wurden Ruth und ich in spezialisierten sprachwissenschaftlichen Kursen vorbereitet.
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