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Computer-Support & Druckerei

Land: Ghana

Dauer: 6 Monate

Was ich suchte: Eine Herausforderung auch im Glauben, das Abenteuer, auf einem fremden Kontinent auf mich allein gestellt zu sein, meinen Beruf als Industriebuchbinder in einer ganz anderen Umgebung auszuüben.

Was ich fand: Ich konnte mich selber mehr entdecken, habe sehr viel gelernt bei der Arbeit (obwohl ich nur ungefähr einen Monat wie vorgesehen in der Druckerei arbeitete, an­schliessend in der Computerabteilung). Ich stellte auch fest, dass ich gar nicht so alleine auf mich gestellt war, und war froh über all die Leute, mir diesen Einsatz ermöglichten und mir bei allen, oft kulturell bedingten, Problemen gerne halfen.

Das Schönste an meinem Einsatz: Das Geburtstagsfest einer Kollegin in Tumu im Norden Ghanas und die Woche, die ich dort verbringen durfte. Wir besuchten den Chef eines Dorfes ganz an der Grenze zu Burkina Faso. Den Markt genoss ich auch sehr.  Eine spannende Erfahrung war, dem Team dort  Computer-Support zu leisten, ohne Internet und Netzwerke, nur mit einer Festplatte  und ein bisschen Software.

Auf das hätte ich verzichten können: Die riesigen Kakerlaken im Schlafzimmer! Und: Als Weisser ständig aufzufallen und für sehr reich gehalten zu werden (was in gewisser Weise ja auch stimmt).

Was ich im Glauben gelernt habe: Wie Verbundenheit entsteht, wenn man füreinander da ist. Entdeckungen in der Bibel.

Ein Bibeltext, der besonders zu mir gesprochen hat: Die Geschichte von Nehemia. "Rise up and build" („Steh auf und baue auf“) war das Thema, das mich die ganze Zeit hindurch in Ghana beschäftigt hat. Es begegnete mir in vielfältiger Weise. Die Leute in Ghana packen so vieles an und bauen auf!

Warum ich einen Einsatz mit Wycliffe nur weiterempfehlen kann: Horizonterweiterung. Ich habe gespürt, Teil eines grösseren Ganzen zu sein. Man muss nicht Linguist sein; alle werden gebraucht, jeder mit seinen Fähigkeiten.