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Linguistikstudent

Wo
Tschad

Wie lange
2½ Monate

Was ich suchte
Nach einigen Semestern Linguistikstudium suchte ich eine praktische Erfahrung. Dazu bewegte mich die Frage nach dem »Leben nach der Uni« J

Was ich fand
Liebe Leute und interessante Begegnungen - im SIL-Team, in der örtlichen Gemeinde, auf der Strasse, beim Fussball und bei der Arbeit mit den Sprach­helfern. Und ich fand praktische Erfahrung in linguistischer Feldforschung, aber auch im Umgang mit einer mir noch unbe­kannten Kultur.

Das Schönste meines Einsatzes
Am eindrücklichsten war ganz klar das Wochenende, das ich mit meinem Sprachhelfer zu Gast in den abgelegenen Dörfern verbrachte, wo die Sprache gesprochen wurde, über die ich forschte. (Ansonsten arbeitete ich mit Sprachhelfern, die sich in »mei­nem« Städtchen aufhielten.)

Auf das hätte ich verzichten können
Auf den Stress, den ich am Schluss planungsbedingt noch hatte, um die Sachen, die ich über die Sprache zusammengetragen hatte, in zugänglicher Form zusammenzu­fassen.

Was ich im Glauben gelernt habe
Z.B. dass es auch im »Missionsfeld« in allererster Linie um Gott und mich geht.

Ein Bibeltext, der besonders zu mir gesprochen hat
Kolosser 1, 15-20

Warum ich einen Einsatz mit Wycliffe nur weiterempfehlen kann
Weil ich mich sehr willkommen fühlte, alles tiptop organisiert war - und weil man sich so eindrückliche und interessante Erfahrungen einfach nicht entgehen lassen sollte!