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Computerfachmann

Wo
Kamerun

Wie lange
10 Monate

Was ich suchte

Ich wollte die Welt sehen und die Tatsache, in der Schweiz geboren zu sein, nicht als selbstverständlich ansehen, sondern etwas von unserem Luxus an »Unglücklichere« weitergeben.

Was ich fand

Die Erkenntnis, dass wir reichen Schweizer nicht immer die »Glücklicheren« sind. Weg von der Hektik und der schnellen Technik erlebt man Gott auf eine ganz eindrückliche Art und Weise. Zudem fand ich die Frau meines Lebens, welche »per Zufall« gleichzeitig dort war.

Das Schönste meines Einsatzes
Street food: Andere Kulturen – anderes Essen. Zusammen mit anderen Kulturen auf deren Art und Weise den gleichen Gott anbeten. Auch wenn man einiges aufgibt, das Gefühl, anderen zu helfen, ist grossartig und verändert.

Auf das hätte ich verzichten können
»Wer nichts sehen will, dem hilft auch keine Brille«, sagt ein Sprichwort.
Am Anfang hätte ich auf Vieles verzichten können; man vermisst das gute Alte.
Man muss hinaus aus den eigenen vier Wänden, die Schönheit liegt meistens im Verborgenen.

Was ich im Glauben gelernt habe
In Gottes Augen sind alle Menschen gleich viel wert. Egal, ob du einen super Schulabschluss hast oder ob du auf der Strasse aufgewachsen bist.
Was sind wir bereit aufzugeben für Gott? Man lernt Geduld.
Gott gibt uns was wir brauchen, aber zu seiner Zeit.

Ein Bibeltext, der besonders zu mir gesprochen hat
»Alle, die sich selbst ehren, werden gedemütigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, wird geehrt werden.« Mat. 23,12

Warum ich einen Einsatz mit Wycliffe nur weiterempfehlen kann
Jeder sollte einmal die Chance bekommen, der kleinen um sich selbst drehenden Schweiz zu entfliehen, um die reale Welt zu sehen. Ich behaupte: Egal, was man aufgibt, es lohnt sich, und schlussendlich gehört man zu den Gewinnern.