Tschadarabische Nomaden
Geographische Lage – Im Tschad und im Grenzbereich zu den benachbarten Ländern
Bevölkerung – ca. 1,5 Millionen
Sprache – Tschadarabisch; auch Shuwa-Arabisch genannt
Alphabetisierungsrate – Grobe Schätzung: 0,01%
Religion – Islam
Tschadarabische Nomaden
Die Nomaden leben in Zelten aus Strohmatten, die vielfach mit Zeltplanen aus Plastik verstärkt werden. Das Zelt gehört der Frau und ist samt Inhalt leicht zu zerlegen und auf einem Kamel- oder Stierrücken zu transportieren. Tiere sind Lebensinhalt und Reichtum der Nomaden. Die Suche nach Wasser und Nahrung für die Tiere prägt ihren Lebensstil. Gastfreundschaft ist oberstes Gebot in der nomadischen Gesellschaft.
Religion
Die arabischen Nomaden sind Muslime, mehrheitlich Sunniten. Ihr Islam ist stark mit Praktiken der traditionellen Religion vermischt. Die Faki, heilige Männer mit übernatürlichen Kräften, geniessen ein hohes Ansehen in der islamischen Gesellschaft und brauen Getränke gegen Krankheiten. Die Nomaden können wegen ihres Lebensstils die fünf Säulen des Islams nur beschränkt einhalten.
Bedürfnisse
- Brunnen und Wasserstellen entlang der Migrationsrouten mit genügend sauberem Wasser für Tiere und Menschen.
- Die medizinische Grundversorgung ist nicht gewährleistet, da Ärzte, Veterinäre und Spitäler meist zu weit von den Zeltlagern entfernt und für die Nomaden unerreichbar sind.
- Schulbildung: die meisten Nomaden können weder lesen noch schreiben. Der nomadische Lebensstil verunmöglicht es den Nomadenkindern, eine Dorfschule zu besuchen.
Für folgende Sprachen suchen wir noch Gebetspartner
- Baguirmi (Tschad)
- Bayaka (Demokratische Republik Kongo)
- Bekwyel (Kongo Brazzaville)
- Bokoto (Zentralafrikanische Republik)
- Dishuni (Südostasien)
- Idaksahak (Mali)
- Kanayatan (Indonesien)
- Mbeya-Iringa (Tansania)
- Mixteken von Santa Lucia Monteverde (Mexiko)
- Patip-Sprachengruppe (Südostasien)
- Pinggir (Südostasien
- Elwe (Südostasien)
- Lo'am (Südostasien)
- Tschadarabische Nomaden (Tschad)
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