Sukkha
Die Sukkha leben im Himalaya auf 3000-4000 m ü. M., meist nahe beim Fluss, welcher das Gebiet prägt und teilt. Die wegen der hohen Lage rauen Bedingungen bewirken eine jahreszeitliche Wanderung der Bevölkerung in tiefer gelegene Regionen.
Die Sukkha besassen einst ein unabhängiges buddhistisches Königreich.
Wichtige gesellschaftliche Werte sind Respekt, Ehre und Traditionen. Die meisten Sukkha sind Bauern, Hirten oder Händler. Angebaut werden Buchweizen und Gerste, in klimatisch günstigeren Regionen auch Gemüse und Obst. Zu den Nutztieren gehören Yaks, Wasserbüffel, Schafe und Ziegen. Seit den 90er-Jahren kommt der Tourismus als Wirtschaftszweig zur Landwirtschaft hinzu.
Religon
Die Sukkha sind überzeugte Buddhisten; das Land besitzt eine gut 2000-jährige buddhistische Tradition. In den letzten Jahren hat diese buddhistische Hochburg jedoch ein paar Risse bekommen, und heute gibt es einzelne Christen unter den Sukkha.
Bedürfnisse
Auch heute noch sind die Sukkha eine der isoliertesten Volksgruppen – geografisch und geistlich. Sie sind vom Evangelium bisher praktisch unerreicht.
Die Sukkha brauchen genügend neue Erwerbsmöglichkeiten und bessere Lebensgrundlagen, damit sie nicht aus ihrem Gebiet wegziehen müssen. Ebenfalls wünschenswert ist eine echte Integration in die Nation, ohne dass sie als Minderheit ihre Identität verlieren.
Mehr
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*Sukkha ist ein Pseudonym
