Kanayatan (Indonesien)
Geographische Lage – In der Provinz Westkalimantan
Bevölkerung – ca. 500’000
Sprache – Kanayatan ist eine Dayaksprache mit 10 Dialekten. Gilt auch als Handelssprache in der Umgebung
Alphabetisierungsrate – 40%
Religion – Christentum und Animismus
Die Kanayatan
Die Kanayatan gehören der übergeordneten ethno-linguistischen Dayakfamilie an. Die Dayakstämme haben einen starken Familiensinn. Traditionell leben bis zu vier Generationen unter einem Dach in sogenannten Langhäusern. Die Kanayatan sind grösstenteils Bauern, Fischer oder Handwerker.
Religion
In Westkalimantan gibt es Kirchen und sogar Bibelschulen verschiedener Denominationen, aber trotzdem werden regelmässig Ahnenkult und rituelle Zeremonien zum Fernhalten von Krankheiten praktiziert. Dieser Synkretismus wird auf das schlechte und oberflächliche Verständnis der indonesischen Bibel zurückgeführt.
Bedürfnisse
In letzter Zeit hat sich das Leben (Traditionen, Werte, Weltanschauung, Sozialsystem) der Kanayatan durch grössere Mobilität und vermehrten Kontakt zur Aussenwelt stark verändert. Um diese Veränderungen bewältigen zu können, benötigen sie ein besseres Bildungssystem, das ihnen entsprechende Grundlagen und Fähigkeiten vermittelt.
Besonders in den Städten besteht ein Völkergemisch zwischen Dayak, Malaien, Chinesen und Javanesen, die gegenseitig wenig Toleranz haben. Bibelübersetzung ist ein grosses Anliegen, da noch für keine der 80 Sprachen von Westkalimantan eine Bibelübersetzung angefangen wurde.
Für folgende Sprachen suchen wir noch Gebetspartner
- Baguirmi (Tschad)
- Bayaka (Demokratische Republik Kongo)
- Bekwyel (Kongo Brazzaville)
- Bokoto (Zentralafrikanische Republik)
- Dishuni (Südostasien)
- Idaksahak (Mali)
- Kanayatan (Indonesien)
- Mbeya-Iringa (Tansania)
- Mixteken von Santa Lucia Monteverde (Mexiko)
- Patip-Sprachengruppe (Südostasien)
- Pinggir (Südostasien
- Elwe (Südostasien)
- Lo'am (Südostasien)
- Tschadarabische Nomaden (Tschad)
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