Die Dishuni in Südostasien
Geographische Lage – Südostasien
Bevölkerung – 2,9 Millionen
Sprache – zwei Hauptdialekte (Dishuni), Nationalsprache in den Schulen
Alphabetisierungsrate –
Religion – Ahnenkult
Die Dishuni
Die Dishuni leben in Dörfern in grünen Bergtälern und sind vor allem Reisbauern. Bis anhin waren sie Selbstversorger, doch nun gehen mehr und mehr Leute in die Grossstädte, um Geld zu verdienen. Traditionellerweise singen die Dishuni viel und gern, bei jeglicher Gelegenheit. Etwa die Hälfte der Kinder wächst ganz in ihrer Muttersprache auf. Alle Kinder werden aber in der Nationalsprache geschult, bereits ab der ersten Klasse.
Religion
Ahnenverehrung ist sehr verbreitet. Jede Familie hat einen Familienaltar im Wohnraum. Söhne sind sehr wichtig für die Dishuni, da sie glauben, dass ihre Nachkommen nach ihrem Tod für sie Opfer bringen werden, damit sie in der Unterwelt zu leben haben.
Man sieht auch andere Altäre für diesen und jenen „Naturgott“. Ausserdem haben andere östliche Religionen ihren Einfluss im Leben der Dishuni hinterlassen. Bis jetzt gibt es sehr wenig Christen.
Bedürfnisse
Die Bewohner in den abgelegenen Dörfern sind sehr arm; sie haben kaum Bargeld. Deshalb fällt es ihnen sogar schwer, das Schulgeld für ihre Kinder aufzubringen, speziell für die höheren Stufen. Deshalb beenden Kinder ihre Ausbildung oft frühzeitig und gehen in die Grossstädte um Arbeit zu suchen.
Auch bei medizinischen Nöten reicht das Geld oft nicht aus, um in den Städten angemessen behandelt zu werden.
Aus diesen Gründen ist die Abwanderung ein wachsendes Problem.
Für folgende Sprachen suchen wir noch Gebetspartner
- Baguirmi (Tschad)
- Bayaka (Demokratische Republik Kongo)
- Bekwyel (Kongo Brazzaville)
- Bokoto (Zentralafrikanische Republik)
- Dishuni (Südostasien)
- Idaksahak (Mali)
- Kanayatan (Indonesien)
- Mbeya-Iringa (Tansania)
- Mixteken von Santa Lucia Monteverde (Mexiko)
- Patip-Sprachengruppe (Südostasien)
- Pinggir (Südostasien
- Elwe (Südostasien)
- Lo'am (Südostasien)
- Tschadarabische Nomaden (Tschad)
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