Afghanisch, Tigrinisch, arabische Dialekte ...

Mit diesen Sprachen kommen sie zu uns und verstehen erst mal nix! Es gibt zwar die offiziellen Sprachkurse, aber das reicht meistens nicht aus. Da hilft das Material von Wycliffe weiter. Eine der verwendeten Methoden heisst «das schnelle Dutzend». Dazu nimmt man sich 10 bis 12 Wörter vor, die irgendwie zusammen gehören, z.B. die Familie: Vater, Mutter, Sohn, Tochter, Baby, Grossvater, Bruder, etc. Alle Wörter sollten auf einer Foto oder einer Zeichnung zu sehen sein.

So wird gelernt

  • Ueli – Das ist der Vater und das die Mutter (zeigt auf die beiden) ... Wo ist der Vater?
  • Ahmed – (zeigt darauf)
  • Ueli - Wo ist die Mutter?
  • Ahmed - (zeigt darauf)
  • Ueli - Das ist das Mädchen (und zeigt darauf) ... Wo ist die Mutter? Der Vater? Das Mädchen?
  • Ahmed - (zeigt immer auf die jeweilige Person) 
  • Ueli - Das ist der Junge (und zeigt darauf) ... Wo ist das Mädchen? Der Vater? und so weiter. (Jedes Mal mische ich die schon bekannten Wörter und frage sie so ab. Dann füge ich ein neues hinzu, bis alle 12 Wörter im Spiel sind.)

Viele Vorteile
Der Vorteil dabei ist, dass Ahmed zuerst lernt zuzuhören; das ist einfacher, als selber zu sprechen. Das Ohr muss sich nämlich erst an die neue Sprache gewöhnen. Am Schluss werden die neuen Wörter per Handy aufgenommen, und zu Hause kann er mit der Familienfoto nochmals alles durchspielen. Das ist nur mal die erste Lektion, es kommt natürlich noch vieles mehr dazu.

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